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Ecker & Partner richtet Stabsstelle für Migration und interkulturelle Kommunikation ein

23.02.2009

Die PR- und Lobbying-Agentur Ecker & Partner startet mit März mit Darko Miloradovic eine Stabsstelle für Migration, Integration und interkulturelle Kommunikation.

Nachdem die Agentur in den letzten Jahren sehr erfolgreich eine Reihe von Projekten in diesen Bereichen realisiert hat, trägt sie nun mit diesem Schritt der gestiegenen Bedeutung des Themas Rechnung. Offiziellen Angaben zufolge leben in Österreich mehr als eine Million Menschen mit Migrationshintergrund.

"Die ökonomische Krise wird das Thema Integration noch stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken. Nun haben wir die Wahl, dieses Themen jenen zu überlassen, die laut "Ausländer raus" schreien. Wollen wir das nicht, müssen wir zu einem vernünftigen Miteinander finden. Und dazu möchten wir beitragen", betont Dietmar Ecker, Eigentümer von Ecker & Partner.

"Wir freuen uns, mit Darko Miloradovic einen profunden Kenner der Materie ins Team geholt zu haben. Er verfügt über langjährige Erfahrung und über ein exzellentes Netzwerk in den unterschiedlichsten Communities", so Ecker weiter.

Darko Miloradovic (26) ist als Sohn einer Waldviertlerin und eines Serben zweisprachig (Deutsch/Serbisch) in Wien und Budva (Montenegro) aufgewachsen. Miloradovic war maßgeblich an der Planung und Umsetzung verschiedener ethnienspezifischer Projekte beteiligt, so u.a. an der Etablierung des Monatsmagazins "Novi Glasnik", einem Servicemagazin für Personen mit bosnischem, kroatischem und serbischem Migrationshintergrund, als Förderer des Wiener Stadtmagazins "Biber" oder als Sponsor des "Publizistikpreises für interkulturellen Dialog" der Organisation M-Media. "In der aktuellen öffentlichen Diskussion zeigt sich, dass das Thema Integration sehr emotional besetzt ist. Es gibt daher eine enorme Nachfrage an bedarfsgerechten Lösungsansätzen auf kommunaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene", so Miloradovic.

"Ein großer Schwerpunkt unserer neuen Stabsstelle wird die interkulturelle Kommunikation sein, Es reicht nicht aus, ein Sujet oder ein Interview in die jeweilige Sprache zu übersetzen, sondern es bedarf einer umfassenden Kommunikationsstrategie, um die "neuen Zielgruppen" nachhaltig anzusprechen", so Nicole Bäck-Knapp, Geschäftsführerin von Ecker & Partner.

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Illustrationen: Rudi Klein

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